Callander - Campbeltown: ein Schloss, und eine (fast) tote Stadt

Ein gutes Frühstück, ein letztes "Gute Reise", und wir sind wieder auf Achse. Wir fahren nordwärts, um dann nach Westen abzubiegen, damit wir auf die Straße nach Süden kommen. Der Mull of Kintyre ist unser angenommenes Tagesziel.

Der "Loch Lubnaig" liegt ruhig und fast spiegelglatt vor uns. Grund genug, kurz anzuhalten.


Die Landschaft ist noch nicht so richtig Highlands, aber soweit sind wir ja auch noch nicht. Die Sonne kommt raus, vielversprechend.


Am Wegrand steht ein Schild: Falloch Falls. Wir halten an.


 
Loch Lomond liegt ruhig voraus.

In Tarbet biegen wir rechts ab, Richtung Inveraray. In Arrochar machen wir eine kleine Rast. Es könnte schön hier sein, aber irgendwelche Idioten haben Strand, Parkplatz und Wiese komplett vermüllt.


Am Loch Restil biegen wir links in die Berge ab, machen aber am Rastplatz erneut halt.




Wir kommen schließlich in Inveraray an, und parken ein. Wir wollen Kaffee, Kuchen, und das Schloß besuchen. Mittlerweile ist es brütend heiß. 














Wir verlassen Inveraray Richtung Süden. Wir fahren die Westküste der Halbinsel hinunter bis nach Campbeltown (ja, wir halten zwischendurch nicht mehr an). Das Wetter hat umgeschlagen, und der herrliche Sonnentag hat sich in ein Grau-in-Grau verwandelt.

Campbeltown ist nicht geeignet, diesem Tag ein i-Tüpfelchen aufzusetzen. Die Stadt hat ihre besten Zeiten hinter sich. Ein bisschen Fischerei und das Verschiffen von Langholz, mehr gibt es neben der Personenfähre hier nicht mehr zu sehen. 

Wir schaffen es auch nicht, eine private Unterkunft aufzutun, trotz Hilfe vom "Tourists Office". Wir mieten uns im Argyll Arms ein, einem Hotel. Sein Zustand ist ein wenig wie der der restlichen Stadt. Für eine Nacht geht das schon.

Wir gehen im The Royal was essen, und wandern dann runter zum Pier. Da gibt es nicht so wahnsinnig viel zu sehen, nur ein paar Möwen wundern sich über unseren Besuch.












Zurück im Hotel gibt es noch ein, zwei Guinness, und dann gehen wir auch schlafen. Nicht, ohne die Alt-Weiber-Runde im Salon zu "stören".